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Fahrrad fahren ist gesund und schont die Umwelt: Trekkingfahrräder online kaufen

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Geschrieben von: Dr. Peter Schmittendorf

Es sei vorweggenommen – ein Fahrrad zu besitzen und regelmäßig statt anderer energieverbrauchender Fortbewegungsmittel zu nutzen geht per se schon auf Ihr Lohas-Konto.


Lohas heißt Lifestyle of Health and Sustainability, zu Deutsch: "Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit" (Lohas bei Wikipedia) - Fahrradfahren ist per Se allerdings nur Lohas, wenn Sie Ihre Trekkingräder nicht erst mit dem SUV (Sport Utality Vehicle bei Wikipedia) ins Grüne transportieren und beim Stop- and Go auf der Ausfallstraße 13-15 Liter fossile Brennstoffe verbraten.


Angepasst an die persönlichen Anforderungen - als City-Rad, Mountain-Bike, Fitnessrad, Faltrad oder Trekkingrad - gibt es für jeden ein passendes Zweirad. Für ältere Menschen, die nicht mehr so viel Anstrengung vertragen gibt es auch Elektroräder. Diese können im Lohas-Sinne mit 100%igem Ökostrom geladen werden.


Doch nun zu den Trekkingrädern: Trekking- oder Tourenräder eignen sich in erster Linie für RadfahrerInnen, die häufig oder täglich 3-25 km im Stadtverkehr unterwegs sind und zusätzlich im Jahresverlauf bei jedem Wetter gerne längere Radtouren machen, die sie hauptsächlich über geteerte und geschotterte befestigte Wege bei mäßigen Steigungen (Mittelgebirge) führen. Sie sind mit Lampen, Schutzblechen und Gepäckträgern und im Verkäuferjargon daher gemäß StVO ausgestattet. Das Zubehör hat bei Nacht und Regen auch praktische Vorteile.


Wählt man ein Rad um die 400 € bekommt man passable Komponenten: Shimano-Schaltungen (meist Alivio und Acera, kein Deore) , evtl Shimano-Narben und Alu-Rahmen. Diese Räder haben ein Gewicht von etwa 16 KG und sind mit einer Kettenschaltung und mit einem Narbendynamo ausgestattet. Letzterer funktioniert auch wenn es nicht regnet und produziert soviel 100% regenerative Energie, dass die Lampen – wenn sie diese Funktion mitbringen – auch im Standlichtmodus laufen, was zumindest hinten im Stadtverkehr große Vorteile hat.


Wer in höhere Preisklassen – so etwa ab 600 € einsteigt, bekommt in erster Linie bessere Komponenten, die sich positiv auf das Gewicht auswirken, dass bei Vollausstattung dann auch schon Mal unter 15 KG sinken kann.


Ganz groß im kommen sind gerade Shimano-Narbenschaltungen. Was früher als „Torpedo-3-Gang“ über fummelige Mini-Schalthebel zu bedienen war ist heute über Gripp-Shift zu bedienen und bietet in der neuesten Genration 8 Gänge ohne Rücktritt. Vorteile sind hier längere Haltbarkeit und niedrigere Instandhaltungskosten, denn wo bei einer 21-Gang-Kettenschaltung alle 1-2 Jahre die Kassette (vorderer Ritzelsatz), die Ritzel hinten und die Kette für mindestens 200 € gewechselt werden müssen, wird bei der Nabenschaltung nur die Trommel (100 €) alle zwei Jahre ersetzt und die Kette alle 4. Die Narbeschaltungen müssen nicht gesäubert und geölt werden und schalten heutzutage mindestens genauso fließend wie gut eingestellte Kettenschaltungen.