Weitere Kategorien

Ökostrom ist sauberer Strom, Engpässe gibt es nicht, wechseln Sie jetzt!

Geschrieben von: Eli Grün   

Ökostrom - der saubere Strom?

Seit der Liberalisierung des Strommarktes Ende der 90iger Jahre, ist es Verbrauchern auch möglich, Verträge über den so genannten Ökostrom abzuschließen.

Was aber versteht man unter Ökostrom? Ökostrom grenzt sich vom herkömmlichen Strom durch die Art der Erzeugung ab. Ökostrom wird aus regenerativen Quellen gewonnen. Die wichtigste Quelle hierbei ist die Wasserkraft, die sich weltweit auf dem Vormarsch befindet. Inzwischen stellt die Wasserkraft einen Anteil von 16 % an der weltweiten Stromgewinnung dar.

In Deutschland ist die Windenergie der größte Bestandteil der Energiegewinnung. Die Bundesrepublik ist auf diesem Gebiet der technologische Spitzenführer; noch in diesem Jahr wird in der Nord- und Ostsee mit dem Bau von Off-Shore-Anlagen begonnen, also mit Windparks im Meer.
Bei Privatpersonen besonders beliebt, ist die Solarenergie. Grund dafür ist, dass die Installation von Solaranlagen seit dem Jahr 2004 staatlich gefördert wird.

Eine eher untergeordnete Rolle spielt die Biomasse, also die Energiegewinnung aus organischer Masse (wie etwa Haushaltsabfälle, Gülle, Mist, Holzabfälle) oder aus Pflanzen (bspw. Raps). Außerdem befindet sich die Geothermie auf dem Vormarsch. Dabei wird Strom mit Hilfe der Erdwärme gewonnen.
Auch wenn der Ökostrom bei der Bevölkerung ein positives Ansehen genießt, scheuen viele Verbraucher den Wechsel zu einem Ökostromtarif aus Angst vor einem Versorgungsengpass. Diese Angst ist aber unbegründet. Denn die Stromversorgung in Deutschland ist sicher; schließt ein Haushalt einen Vertrag über Ökostrom ab, so kann man dennoch Strom aus Atom- oder Kohlekraft beziehen. Ökostrom wird letztlich dadurch gefördert, dass der Ökostromanbieter dazu verpflichtet ist, soviel Ökostrom in das Stromnetz einzuspeisen, wie er verkauft. Dadurch kann jeder Verbraucher die Zusammensetzung des Strommixes im deutschen Netz beeinflussen.